PHD-Dashboard · Mensabericht

Mensa Nord · 2025

Erstellt von

Joel Sabbatini Luther

Stand

10.08.2026

PHD-DASHBOARD · Mensabericht

Version 0.9

Arbeitsstand Dieser Mensabericht ist in Bearbeitung. Zahlen und Struktur können sich noch ändern.
Inhalt
  • Übersicht
  • Details
  • CO2

Ihr Ergebnis

PHDI-Gesamtwert
70,9/ 140 Punkte
0140
Ø Deutschland 66,7
Mensa gesamt 72,7
Veränderung zu 2024
+7,1Punkte
Ausgegebene Essen
1.486.000

Der PHDI misst, wie gut Ihr Wareneinkauf zu einer gesunden und umweltschonenden Ernährung passt. Er reicht von 0 bis 140 Punkten. Je höher der Wert, desto besser.

Ihr Wareneinkauf erreicht 70,9 von 140 Punkten und liegt damit 4,2 Punkte über dem Durchschnitt der Ernährung in Deutschland (66,7 Punkte).

Entwicklung über die Zeit

Seit 2023: +14,2 Punkte.

Liniendiagramm: PHDI-Gesamtwert je ausgewerteter Periode, aktueller Wert hervorgehoben.
Abbildung 1: Ihr PHDI im Verlauf der bisherigen Auswertungen.

Ihre Bewertung je Lebensmittelgruppe

Punktwert je Lebensmittelgruppe, 0 bis 10 (0 = weit vom Ziel, 10 = optimal). Bei diesen Gruppen gilt das Umgekehrte, ein hoher Wert steht für einen bewusst sparsamen Einsatz: Kartoffeln und Knollen, Milchprodukte, Rotes und verarbeitetes Fleisch, Geflügel, Eier, Gesättigte Fette und Zugesetzter Zucker.

Kartoffeln und Knollen
10,0
Gemüse
10,0
Milchprodukte
10,0
Fisch
10,0
Gesättigte Fette
9,7
Geflügel
7,7
Rotes und verarbeitetes Fleisch
7,3
Nüsse
3,5
Obst
1,4
Vollkorn
1,0
Soja
0,4
Hülsenfrüchte
0,2
Eier
0,0
Ungesättigte Fette
0,0
Zugesetzter Zucker
0,0
Das läuft schon gut
  • Kartoffeln und Knollen (sparsam eingesetzt)
  • Gemüse
  • Milchprodukte (sparsam eingesetzt)
Hier lohnt sich eine Änderung
  • Zugesetzter Zucker: reduzieren.
  • Eier: reduzieren.
  • Nüsse: mehr einsetzen.

Dies ist die Übersicht. Konkrete Handlungsempfehlungen je Lebensmittelgruppe, ein Simulator zum Ausprobieren von Änderungen sowie Details zur Methode finden Sie im Tab „Details“.

Inhalt (Details)
  • Gesamtergebnis
  • Einordnung
  • Szenario-Simulator
  • Veränderung gegenüber 2024
  • Bewertung je Lebensmittelgruppe
  • Prioritäten und Handlungsempfehlungen
  • Zusammensetzung der Lebensmittelgruppen
  • Ergänzende Kennzahlen
  • Methodik und Limitationen

Gesamtergebnis

PHDI-Gesamtwert
70,9/ 140Werk gesamt 65,9 · +5,0
normiert 50,6 / 100 · 140 = vollständige Übereinstimmung mit der Planetary Health Diet

Der Planetary Health Diet Index (PHDI) misst, wie stark der Wareneinkauf mit einer gesunden und nachhaltigen Ernährung übereinstimmt.1 Der einkaufsbedingte CO2-Fussabdruck wird als eigenständige Dimension im Tab „CO2“ ausgewiesen und beeinflusst diesen Wert nicht.

Wie sicher ist dieser Wert?

Der ausgewiesene Wert ist der reproduzierbare Pipeline-Wert dieser Mensa. Die stichprobenbasierte Fehlerkorrektur liegt nur auf Werk-Ebene vor und lässt sich nicht auf einzelne Mensen übertragen.

Datengrundlage: 93,9 % der bewerteten Masse zugeordnet, 6,1 % (6,0 t) nicht zugeordnet.

Warum ohne Getränke?

Getränke verändern den kcal-Nenner stark und sind separat als Sensitivität ausgewiesen. Der hier berichtete PHDI ist dadurch direkt mit den deutschen Referenzwerten vergleichbar, die ebenfalls getränkefrei berechnet sind.

Zählt der Einkauf oder das, was auf dem Teller landet?

Grundlage ist der Wareneinkauf, ein belastbarer und vollständig dokumentierter Näherungswert für den Verzehr. Lager-, Zubereitungs- und Nicht-Verzehr-Verluste sind darin nicht abgebildet und bei der Interpretation zu berücksichtigen.

Warum eine US-Lebensmitteldatenbank (FNDDS)?

Für die massenbasierte Bewertung existiert derzeit keine vergleichbar vollständige deutsche Nährwert- und Rezeptdatenbank. Die FNDDS liefert die nötige Zutaten-Zerlegung; deutsche Spezialprodukte werden über eine geprüfte Zuordnung angebunden.

So lesen Sie diesen Bericht

  1. Die Skala reicht von 0 bis 140 Punkten; höher ist besser, 140 entspricht vollständiger Übereinstimmung mit der Planetary Health Diet.
  2. Der Szenario-Simulator direkt im Anschluss ist der Kern dieses Tabs: er lässt sich sofort ausprobieren, bevor der Bericht in die Bewertung je Lebensmittelgruppe und die einzelnen Prioritäten geht.
  3. Wissenschaftliche Details stehen in aufklappbaren Hinweisen (ⓘ) und gebündelt am Ende unter „Methodik und Limitationen”. Kategorie-Titel bei Prioritäten und Zusammensetzung sind immer sichtbar; ein Klick zeigt mehr.

Einordnung

20232024
0140 = Maximum

Ihr Wert 70,9 von 140 — besser als 56 % der ausgewerteten Einheiten. Tippen Sie auf eine Marke für Details.

Diese Mensa erreicht 70,9 von 140 Punkten, rund 4,2 Punkte über die Durchschnittsernährung in Deutschland (66,7) und 32,2 Punkte unter der DGE-Empfehlung als Zielwert.
Wie sind die Vergleichswerte einzuordnen?

Durchschnittsernährung und DGE-Empfehlung sind Referenzwerte aus der Nationalen Verzehrsstudie und der DGE-Interpretationshilfe; ihre Herleitung und Vorbehalte stehen unter „Methodik und Limitationen“.

Die anonyme Punktwolke bündelt Mensen desselben Werks und andere Werke; es ist nicht erkennbar, welcher Punkt zu wem gehört.

Szenario-Simulator

Der Szenario-Simulator ist der Kern dieses Tabs: hier lässt sich durchrechnen, was eine Änderung im Einkauf bewirkt und welche Stellschrauben ein Ziel erreichbar machen. Jeder Regler steht für eine Lebensmittelgruppe und stellt ihren Punktwert ein (links 0, rechts 10 Punkte). Die rote Markierung zeigt den Ausgangswert, ein Doppelklick auf den Regler stellt ihn wieder her. Das Einkaufsfeld daneben lässt sich auch direkt ändern, etwa −17 % Fleisch, und bleibt mit dem Regler verknüpft. Die Lebensmittelgruppen werden bei konstantem Energiebezug unabhängig betrachtet; die Darstellung dient der explorativen Sensitivitätsanalyse, nicht der exakten Prognose.

Hinweis: Der Szenario-Simulator ist interaktiv und funktioniert nur in der HTML-Fassung des Reports. In dieser PDF-Ausgabe sind die Regler ohne Funktion.

Veränderung gegenüber 2024

Bewertung je Lebensmittelgruppe

Balkendiagramm: gewichtete Punkte je der 15 gescorten Lebensmittelgruppen, absteigend sortiert, farbcodiert nach Bewertungsstufe (gut, mittel, kritisch).
Abbildung 2: Beitrag jeder Lebensmittelgruppe zum Gesamtwert (gewichtete Punkte), farbcodiert nach Bewertungsstufe.

Farbe des Balkens = Bewertungsstufe: gut ab Punktwert 7 · mittel 4 bis 7 · kritisch unter 4.

Tabelle 1
Lebensmittelgruppe Punktwert Aktueller Einsatz Optimum Ihr Ziel
Stärkehaltige Knollen 10,0 33,0 g ↓ 50,0 g
Gemüse 10,0 350,8 g ↑ 300,0 g
Milchprodukte 10,0 235,2 g ↓ 250,0 g
Fisch 10,0 56,7 g ↑ 28,0 g
Gesätt. Fette 9,7 0,3 % ↓ 0,0 %
Geflügel 7,7 45,2 g ↓ 29,0 g
Rotes/verarb. Fleisch 7,3 37,5 g ↓ 14,0 g
Nüsse 3,5 17,3 g ↑ 50,0 g
Obst 1,4 28,3 g ↑ 200,0 g
Vollkorn 1,0 8,1 g ↑ 82,5 g
Soja 0,4 2,0 g ↑ 50,0 g
Hülsenfrüchte 0,2 2,1 g ↑ 100,0 g
Eier 0,0 216,7 g ↓ 13,0 g
Ungesätt. Fette 0,0 1,5 % ↑ 21,0 %
Zugesetzter Zucker 0,0 25,9 % ↓ 5,0 %
Wie sind Punktwert, Einsatz, Optimum und Ziel zu lesen?

Der Punktwert (0 bis 10) je Gruppe wird mit dem jeweiligen Gewicht multipliziert; die Summe über alle Gruppen ergibt den PHDI-Gesamtwert (0 bis 140). Hülsenfrüchte und Soja gehen mit halbem Gewicht ein.

Der Aktuelle Einsatz ist auf eine Referenzdiät von 2500 kcal/Tag normiert: „g“ = Gramm je 2500 kcal, „%“ = Anteil an der Gesamtenergie. Das Optimum (Pfeil ↑ mehr / ↓ weniger) ist der Einsatz, bei dem der volle Punktwert von 10 erreicht wird (lineare Interpolation dazwischen, darüber hinaus gekappt), nach Bui et al. (2024).

Ihr Ziel ist der von Ihrem Werk hinterlegte Ziel-Punktwert (0 bis 10) für diese Gruppe, sofern vorhanden — unabhängig vom Bui-Optimum, das immer den vollen Punktwert 10 markiert.

Prioritäten und Handlungsempfehlungen

Das läuft bereits gut
  • Stärkehaltige Knollen
  • Gemüse
  • Milchprodukte
Grösste Hebel
  • Zugesetzter Zuckerreduzieren
  • Eierreduzieren
  • Nüssemehr einsetzen

Die folgenden Lebensmittelgruppen sind nach Priorität geordnet: niedriger Punktwert bei hohem Energieanteil zuerst.

Zugesetzter ZuckerreduzierenPunktwert 0,0/10

Im Zielrahmen halten · aktuell 10,4 t/Jahr → höchstens 2,0 t/Jahr (-81 %, -8,4 t). Haupttreiber reduzieren:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Zucker 1 Sack=25 kg für LAGERBESTELLUNG (+1 weitere) direkt 9.398,2 90,5
Kinderschoko Riegel 21g Riegel Karton=36 Riegel FE (+5 weitere) direkt 451,5 4,3
Fettglasur Haselnuß Jung (667) 1Kiste=10kg =4 Ta direkt 173,0 1,7
Fruchtfüllung Erdbeer Eimer = 6kg Meister Marken direkt 93,3 0,9
Tempeh Karton = 6 Packungen a 4 x 50g (+1 weitere) errechnet 77,6 0,7
EierreduzierenPunktwert 0,0/10

Im Zielrahmen halten · aktuell 10,7 t/Jahr → höchstens 0,6 t/Jahr (-94 %, -10,1 t). Haupttreiber reduzieren:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
BIO Eier Karton= 180 Stück (+1 weitere) direkt 13.535,9 100
NüsseerhöhenPunktwert 3,5/10

Mehr einsetzen · aktuell 1,1 t/Jahr → Optimum 3,0 t/Jahr (2,9-fach, +2,0 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Sonnenblumenkerne geschält 3404 1Beutel=2,5 kg direkt 402,1 37,3
Kürbiskerne Beutel = 2,5kg (+1 weitere) direkt 362,5 33,6
Backmasse PBB Persipan Makronenmasse 1 Eimer=12,5 direkt 314,4 29,1
Ungesätt. FetteerhöhenPunktwert 0,0/10

Mehr einsetzen · aktuell 0,2 t/Jahr → Optimum 3,2 t/Jahr (13,6-fach, +3,0 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Erdnußöl Kanister= 10 l direkt 260,4 73,4
Tempeh Karton = 6 Packungen a 4 x 50g (+1 weitere) errechnet 94,3 26,6
VollkornerhöhenPunktwert 1,0/10

Mehr einsetzen · aktuell 0,5 t/Jahr → Optimum 4,8 t/Jahr (10,2-fach, +4,3 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Graupen Beutel = 10 kg direkt 358,1 60,7
Apfel Crumble Holzform St.  errechnet 98,8 16,7
Popcorn Mais Sack = 22,68kg direkt 89,7 15,2
BIO Haferflocken fein Beutel = 500 g direkt 43,3 7,3
ObsterhöhenPunktwert 1,4/10

Mehr einsetzen · aktuell 1,6 t/Jahr → Optimum 11,2 t/Jahr (7,1-fach, +9,6 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Heidelbeeren TK 1Ktn=10kg (+1 weitere) direkt 838,5 50,5
Apfel Crumble Holzform St.  errechnet 316,3 19,1
Apfel Golden Delicious 75/80 Kiste= 7kg direkt 249,6 15,0
Limette Karton = 54 Stück (ca. 4 kg) direkt 123,6 7,4
Apfelkuchen 1 Kuchen = 8 Stück (+1 weitere) errechnet 116,2 7,0
HülsenfrüchteerhöhenPunktwert 0,2/10

Mehr einsetzen · aktuell 0,2 t/Jahr → Optimum 7,4 t/Jahr (48,3-fach, +7,2 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Tempeh Karton = 6 Packungen a 4 x 50g (+1 weitere) errechnet 106,5 100
SojaerhöhenPunktwert 0,4/10

Mehr einsetzen · aktuell 0,1 t/Jahr → Optimum 2,7 t/Jahr (25,2-fach, +2,6 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Süsser Schnee 1Sack=10kg direkt 80,0 72,2
SALOMON Veggie Burger TK Karton=40 Stück á 130 Gra errechnet 30,7 27,8
Wie sind die Zielmengen berechnet?

Die Zielmengen sind energie-konstant gerechnet: der aktuelle Gesamt-Kalorienwert wird als Fixpunkt angenommen, Mehr- und Mindermengen verschieben sich innerhalb dieses Rahmens. Die gleichzeitige Umsetzung mehrerer Empfehlungen lässt sich im Szenario-Simulator prüfen.

Zusammensetzung der Lebensmittelgruppen

„Errechnet” bezeichnet einen aus der FNDDS-Rezeptzerlegung geschätzten Gruppenanteil; die tatsächliche Mensa-Rezeptur kann abweichen (z. B. Ei in Tortellini).

Eier
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
BIO Eier Karton= 180 Stück (+1 weitere) direkt 13.535,9 100
Fisch
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Schollenfilet paniert TK 160/180 g kg direkt 2.570,5 100
Geflügel
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Hähnchenbrustfilet im Knuspermantel TK roh, panier direkt 1.969,3 64,9
Geflügelsalami geschnitten Packung = 500g (+1 weitere) direkt 1.063,0 35,1
Gemüse
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Karotten in Scheiben bunt TK 1Karton=10kg ARDO (+1 weitere) direkt 8.510,9 36,5
Ketchup Spenderbeutel Karton = 2x5 kg Develey (+1 weitere) direkt 4.765,0 20,4
Eisberg gewaschen geputzt geschnitten Pack = 2,5 K (+1 weitere) direkt 2.982,0 12,8
Waldpilze TK 1Ktn=5 kg direkt 1.876,5 8,0
BIO Selleriewürfel TK 1Karton=10kg direkt 885,8 3,8
Gesätt. Fette
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Apfel Crumble Holzform St.  errechnet 57,5 100
Hülsenfrüchte
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Tempeh Karton = 6 Packungen a 4 x 50g (+1 weitere) errechnet 106,5 100
Milchprodukte
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Cheddar in Scheiben Packung= 50x20 g direkt 1.002,0 27,6
Sourcreme Hafer vegan 20 % Karton = 12x1 kg direkt 992,9 27,4
Edamer geschnitten Pack= 1 Kilo direkt 991,7 27,3
Buttermilch lose 1Beutel=10L direkt 205,9 5,7
Mascarpone italienischer Frischkäse Becher = 500 g direkt 159,3 4,4
Nüsse
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Sonnenblumenkerne geschält 3404 1Beutel=2,5 kg direkt 402,1 37,3
Kürbiskerne Beutel = 2,5kg (+1 weitere) direkt 362,5 33,6
Backmasse PBB Persipan Makronenmasse 1 Eimer=12,5 direkt 314,4 29,1
Obst
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Heidelbeeren TK 1Ktn=10kg (+1 weitere) direkt 838,5 50,5
Apfel Crumble Holzform St.  errechnet 316,3 19,1
Apfel Golden Delicious 75/80 Kiste= 7kg direkt 249,6 15,0
Limette Karton = 54 Stück (ca. 4 kg) direkt 123,6 7,4
Apfelkuchen 1 Kuchen = 8 Stück (+1 weitere) errechnet 116,2 7,0
Rotes/verarb. Fleisch
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Wiener Würstchen 1 = 50 gr direkt 940,0 39,5
Black Burger TK Karton= 20 Stück á 100 Gramm Edna direkt 683,0 28,7
Kotelett Leiterchen kg direkt 258,0 10,8
Hirschgulasch TK Beutel = 2,5kg errechnet 231,6 9,7
Rindergulasch für Suppe 1x1cm bratfertig zugeschni direkt 231,5 9,7
Soja
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Süsser Schnee 1Sack=10kg direkt 80,0 72,2
SALOMON Veggie Burger TK Karton=40 Stück á 130 Gra errechnet 30,7 27,8
Stärkehaltige Knollen
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Kartoffelmehl 1Kt=10 kg SP direkt 1.213,2 59,7
Pommes Rustikal Karton = 2 Beutel a 5kg direkt 808,7 39,8
Nic Nac’s Riegelformat Karton = 24x35 g Original direkt 10,2 0,5
Ungesätt. Fette
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Erdnußöl Kanister= 10 l direkt 260,4 73,4
Tempeh Karton = 6 Packungen a 4 x 50g (+1 weitere) errechnet 94,3 26,6
Vollkorn
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Graupen Beutel = 10 kg direkt 358,1 60,7
Apfel Crumble Holzform St.  errechnet 98,8 16,7
Popcorn Mais Sack = 22,68kg direkt 89,7 15,2
BIO Haferflocken fein Beutel = 500 g direkt 43,3 7,3
Zugesetzter Zucker
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Zucker 1 Sack=25 kg für LAGERBESTELLUNG (+1 weitere) direkt 9.398,2 90,5
Kinderschoko Riegel 21g Riegel Karton=36 Riegel FE (+5 weitere) direkt 451,5 4,3
Fettglasur Haselnuß Jung (667) 1Kiste=10kg =4 Ta direkt 173,0 1,7
Fruchtfüllung Erdbeer Eimer = 6kg Meister Marken direkt 93,3 0,9
Tempeh Karton = 6 Packungen a 4 x 50g (+1 weitere) errechnet 77,6 0,7

Ergänzende Kennzahlen

Diese Auswertungen sind nicht Teil des PHDI, ordnen den Einkauf aber zusätzlich ein.

Pflanzlich · tierisch (Protein)
29,7 / 70,3%
Beschaffte Energie
152Mio kcal
Energiedichte des Einkaufs
1.969kcal / kg
Balkendiagramm: prozentualer Anteil jeder Lebensmittelgruppe an der Gesamtenergie (kcal), absteigend sortiert.
Abbildung 3: Anteil jeder Lebensmittelgruppe an der Gesamtenergie.

Bio-Anteil

Massengewichteter Bio-Anteil (strukturiertes Attributsignal): 24,9 %.

Warengruppe Masse (kg) Bio %
BIO Agavendicksaft Flasche = 1,07 l 6 Fl/Karton 6 100
BIO Agavendicksaft Karton = 6 Flaschen a 1,38kg 36 100
BIO Ahornsirup Flasche = 250 ml 11 100
BIO Apfelessig Kanister = 5 l 82 100
BIO Aprikosenkonfitüre Eimer = 12,5 kg 149 100
BIO Basilikum TK Karton =10 kg 244 100
BIO Beerenteller gemischt TK 1 Karton = 10 Kilo 80 100
BIO Bionade Kiste = 10x0,5 l Blutorange naturtrüb 2.603 100
BIO Bionade Kiste = 10x0,5 l Holunder 3.649 100
BIO Bionade Kiste = 10x0,5 l Orange naturtrüb 2.421 100
BIO Bionade Kiste = 10x0,5 l Zitrone naturtrüb 3.400 100
BIO Bionella Karton 6 Gläser á 400 Gramm 118 100
BIO Bionella Karton=48 Stück á 20 g 5 100
BIO Blattspinat TK 1Ktn=10kg 306 100
BIO Blumenkohl TK 20/40 1Karton=10 kg 2.386 100
Wie wird der Bio-Anteil gemessen?

Signal ist ein strukturiertes Attributfeld — eine Untergrenze: Produkte ohne erfasstes Attribut zählen als nicht-bio. Eine reine Stichwortsuche im Artikelnamen erfasst nur 24,9 % der Masse.

Methodik und Limitationen

Der Planetary Health Diet Index (PHDI) folgt der massenbasierten Methodik von Bui et al. (2024) und bewertet die Übereinstimmung mit der Planetary Health Diet der EAT-Lancet-Kommission (Willett et al., 2019). Bewertet werden 14 Komponenten (Hülsenfrüchte und Soja je zur Hälfte gewichtet), normiert auf eine Referenz von 2500 kcal. Getränke sind ausgeschlossen. Grundlage sind die Einkaufsdaten des Studierendenwerks; die Produktzuordnung erfolgt automatisiert über cross-linguale Einbettungen gegen die FNDDS-Lebensmitteldatenbank; Zuordnungen mit geringer Sicherheit werden manuell geprüft.

Limitationen. Die Zuordnungsgenauigkeit wurde auf Werk-Ebene stichprobenartig geprüft (79 % der Werk-Masse; Cohen’s κ = 0,79 zur Pipeline); eine mensa-spezifische Fehlerkorrektur liegt nicht vor, ausgewiesen ist der reproduzierbare Pipeline-Wert dieser Mensa. Nicht zugeordnete Masse, die US-amerikanische Ausrichtung der FNDDS-Datenbank, Annahmen zu roh/gegart sowie die Differenz zwischen Einkaufs- und Tellermenge begrenzen die Genauigkeit und sind bei der Interpretation zu berücksichtigen.

Erweiterte Informationen

Die folgenden Hinweise fassen die wissenschaftlichen Details zusammen, die im Bericht als aufklappbare Fußnoten (ⓘ) erscheinen.

Woher stammen die Referenzwerte (Durchschnittsernährung, DGE-Empfehlung)?

Die Vergleichswerte für die deutsche Durchschnittsernährung (Ist) und die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (Soll) beruhen auf der Interpretationshilfe der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 2024) auf Grundlage der Nationalen Verzehrsstudie II (Krems et al., 2013). Die zugrunde liegende Population (Erwachsene von 18 bis 65 Jahren, mittlere Energiezufuhr 2229 kcal pro Tag, erhoben mittels 24-Stunden-Erinnerungsprotokoll) ist nicht mensaspezifisch, und das Erhebungsverfahren unterschätzt die Energiezufuhr systematisch. Score-relevant ist allein die Unsicherheit beim zugesetzten Zucker: Der berichtete Wert von rund 14 % der Gesamtenergiezufuhr steht einer Obergrenze von 20,3 % gegenüber, die sich aus dem Pro-Kopf-Zuckerverbrauch von 41,2 kg pro Jahr für 2023 ergibt (Statistisches Bundesamt nach FAO-Versorgungsbilanz (Statistisches Bundesamt, 2023)); daraus resultiert eine Spanne von 63,5 bis 66,7 Punkten. Die Komponente der ungesättigten Zusatzfette erfasst definitionsgemäss nur sichtbares Speiseöl und führt zu einer Untererfassung verarbeitungsgebundener Fette. Gesättigte Fette (Streichfette) sowie Milchäquivalente folgen der Lebensmitteldefinition der DGE einschliesslich Butter und nicht einer reinen Fettsäurebilanz beziehungsweise der proteinverankerten Milchäquivalenz nach Bui et al. (2024).

Inhalt (CO2)
  • Gesamtergebnis
  • Einordnung
  • Wie sicher ist dieser Wert?
  • Grösste CO2-Treiber
  • Sensitivität: Getränke
  • Methodik und Limitationen

Dieser Tab misst den CO2-Fussabdruck der Beschaffung, unabhängig vom Planetary Health Diet Index (PHDI) desselben Werks.

Was genau ist erfasst („Systemgrenze“)?

Systemgrenze ist cradle-to-retail („an der Supermarktkasse“): Erzeugung, Verarbeitung und Transport bis zum Wareneingang. Nicht enthalten sind Zubereitung, Kühlung und Entsorgung in der Küche.

Die CO2-Kennzahl ist additiv zum PHDI: sie beeinflusst ihn nicht und wird von ihm nicht beeinflusst.

Gesamtergebnis

CO2 gesamt
165t CO2e
Bandbreite 119 bis 430 t CO2e (Schätzunsicherheit bei fixierter Methode)
CO2 pro Teller
1,45kg CO2e
113.641 ausgegebene Essen im Zeitraum

Bezogen auf die ausgegebenen Essen entspricht das 1,45 kg CO2e pro Teller, eine von der Betriebsgrösse unabhängige Kennzahl, die sich mit anderen Studierendenwerken vergleichen lässt.

Einordnung

Wie sicher ist dieser Wert?

Der grösste Unsicherheitsfaktor ist die Wahl der Datenbank: eine andere, ebenso valide Quelle läge rund 68 % höher. Innerhalb der hier gewählten Methode (IFEU 2020, deutsch verankert) ergibt sich das oben gezeigte Band von 119 bis 430 t CO2e.
Warum IFEU 2020 als Anker?

IFEU passt am besten zum deutschen Erzeugungs- und Importmix, zur Systemgrenze der Einkaufsdaten (cradle-to-retail) und zur Abdeckung deutscher Spezialprodukte wie Butter, Sahne und Quark.

Ehrlicher Vorbehalt: IFEU bildet den Boden von vier geprüften Datenbanken, der Anker liegt also konservativ-niedrig. Die Wahl der Datenbank wird deklariert, nicht ins Band gerechnet.

Grösste CO2-Treiber

Wenige Klassen tragen einen unverhältnismässig grossen Anteil am CO2-Fussabdruck: Eier allein steht für rund 21 % der Emissionen bei rund 11 % der beschafften Masse.

Balkendiagramm: t CO2e je der zehn groessten CO2-Klassen, absteigend sortiert, mit Massenanteil je Klasse.
Abbildung 4: Grösste CO2-Treiber der Beschaffung (Top 10 Klassen); Massenanteil daneben zeigt die Konzentration weniger Klassen.
Tabelle 2: CO2-Fussabdruck je Klasse (alle Klassen mit gematchter Masse, absteigend nach t CO2e).
Klasse Masse (t) CO2 (t CO2e) Faktor (kg CO2e/kg)
Eier 11,3 34,0 3,00
Kaffee 3,4 19,1 5,60
Käse 3,1 17,5 5,70
Geflügel 3,1 16,9 5,50
Rindfleisch 0,9 12,2 13,60
Fisch, Wildfang 2,6 8,2 3,20
Zucker 11,0 7,7 0,70
Tomaten, verarbeitet 4,0 7,1 1,80
Schweinefleisch 1,3 5,8 4,60
Süssgebäck 3,2 5,1 1,60
Softdrinks und Säfte 11,4 4,5 0,40
Kokosmilch 9,5 3,9 0,41
Pilze 2,3 2,9 1,30
Weizenmehl und Brot 3,8 2,5 0,65
Wildfleisch 0,2 2,1 11,50
Butter 0,2 1,9 9,00
Gemüse, frisch 4,9 1,5 0,30
Wurzelgemüse 7,2 1,4 0,20
Kakao und Schokolade 0,3 1,3 4,10
Nüsse und Samen 1,4 1,3 0,90
Sojaprodukte (Tofu) 1,1 1,2 1,05
Gemüse, tiefgekühlt 1,7 1,0 0,60
Gemüse, Konserve oder eingelegt 0,8 0,9 1,20
Tomaten 1,1 0,9 0,80
Kartoffeln, verarbeitet 1,1 0,8 0,70
Eis und Dessert 0,4 0,8 2,15
Quark und Frischkäse 0,2 0,6 3,30
Obst 1,9 0,6 0,30
Sojaöl 0,1 0,4 3,73
Sahne 0,1 0,3 3,60
Vollkorngetreide 0,4 0,2 0,60
Hülsenfrüchte 0,1 0,2 1,75
Pflanzendrink 0,3 0,1 0,40
Milch 0,1 0,1 1,25
Zwiebeln und Lauch 0,1 0,0 0,20
Kohlgemüse 0,1 0,0 0,20
Gewürze und Saucen 0,0 0,0 2,04
Salz 0,0 0,0 0,63
Wasser und Eis 0,0 0,0 0,00

Sensitivität: Getränke

Der oben berichtete Wert schliesst Getränke ein (real beschafft, unter anderem Kaffee als Treiber): sie tragen 23 t CO2e bei, rund 14 % des Headline-Werts. Ohne Getränke liegt der CO2-Fussabdruck bei 142 t CO2e (1,25 kg CO2e pro Teller), als PHDI-konsistente Sensitivität und nicht als zweite Headline-Zahl.

Wie vollständig ist die Zuordnung?

6,2 % der beschafften Masse (6,2 t, 12 Produkte) liess sich noch keiner CO2-Klasse zuordnen und geht daher nicht in den berichteten Wert ein (0,4 % der Energie). Das ist reine Transparenz und kein Auslieferungskriterium: die CO2-Dimension wird unabhängig von dieser Quote ausgewiesen.

Methodik und Limitationen

Grundlage sind Emissionsfaktoren nach IFEU 2020 (deutscher Erzeugungs- und Importmix), angewandt auf die Einkaufsmasse je CO2-Klasse. Systemgrenze ist cradle-to-retail. Die CO2-Kennzahl ist additiv zum PHDI und wird unabhängig ausgewiesen.

Erweiterte Informationen zur Methodik

Headline-Quelle: IFEU 2020 (Reinhardt, Gärtner, Wagner: „Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland“, Bezugsjahr 2019). IFEU ist der Boden von vier geprüften Datenbanken (daneben Poore & Nemecek 2018, Agribalyse v3.2, SU-EATABLE LIFE als Methoden-Divergenz-Quellen); eine ebenso valide Datenbank läge deutlich höher.

Klassifikation: ein dreistufiger Klassifikator ordnet jede Einkaufsposition einer von rund 68 CO2-Äquivalenzklassen zu (deutscher und englischer Textabgleich, danach ein gelernter Code-Lookup für die Restmasse); nicht auflösbare Masse wird transparent als nicht zugeordnet ausgewiesen, nicht geschätzt.

Einschränkungen: ein anonymer Peer-Vergleich des CO2 pro Teller erscheint erst, sobald mindestens fünf Werke mit Tellerzahl ausgewertet sind (wie beim PHDI); darunter blieben einzelne Werte rekonstruierbar.

Mensa-Kennzahl: Re-Aggregation derselben Klassenfaktoren auf die Einkaufsmasse dieser Mensa (keine separate Schätzung); die Portionenzahl je Mensa ist eine ANNAHME (massenproportional verteilt, analog der Altfett-Korrektur) und kann bei abweichendem Masse-pro-Teller-Profil verzerrt sein.

Literatur

Bui, L. P., Pham, T. T., Wang, F., Chai, B., Sun, Q., Hu, F. B., Lee, K. H., Guasch-Ferré, M., & Willett, W. C. (2024). Planetary Health Diet Index and risk of total and cause-specific mortality in three prospective cohorts. The American Journal of Clinical Nutrition, 120(1), 80–91. https://doi.org/10.1016/j.ajcnut.2024.03.019
Deutsche Gesellschaft für Ernährung. (2024). Interpretationshilfe: Verwendung der lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der DGE in der Forschung. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.dge.de/fileadmin/dok/wissenschaft/publikationen/Interpretationshilfe_DGE_FBDG_DEundENG.pdf
Krems, C., Walter, C., Heuer, T., & Hoffmann, I. (2013). Nationale Verzehrsstudie II: Lebensmittelverzehr und Nährstoffzufuhr auf Basis von 24h-Recalls. Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel.
Statistisches Bundesamt. (2023). Zuckerverbrauch pro Kopf 2023. https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/bevoelkerung-arbeit-soziales/gesundheit/Zucker.html.
Willett, W., Rockström, J., Loken, B., Springmann, M., Lang, T., Vermeulen, S., Garnett, T., Tilman, D., DeClerck, F., Wood, A., Jonell, M., Clark, M., Gordon, L. J., Fanzo, J., Hawkes, C., Zurayk, R., Rivera, J. A., De Vries, W., Majele Sibanda, L., & Murray, C. J. L. (2019). Food in the Anthropocene: The EATLancet Commission on healthy diets from sustainable food systems. The Lancet, 393(10170), 447–492. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(18)31788-4

Über diesen Bericht

Methodenanker: massenbasierter Planetary Health Diet Index (PHDI) nach Bui et al. (2024) (Tab „Details“) und CO2-Fussabdruck cradle-to-retail nach IFEU 2020 (Tab „CO2“); Details siehe die jeweilige Methodik-Sektion im Tab. Erstellt von Joel Sabbatini Luther im Rahmen des Studiengangs BWL Public and Non-Profit Management, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg; Betreuung an der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft: David Pfeiffer Hiss, Begutachtung: Dr. Bianca Blum. Dieser Bericht enthält vertrauliche Einkaufsdaten des Studierendenwerks und ist ausschliesslich zur internen Verwendung bestimmt, keine Weitergabe ohne Zustimmung. Berichtsversion: 0.9. Stand: 10.08.2026.

Von der ausgewiesenen Energiemenge beruhen 8,7 % nicht auf dem Nährwert des einzeln zugeordneten Lebensmittels, sondern auf dem Durchschnitt seiner Lebensmittelgruppe.

PHD-DASHBOARD · erstellt für Mensa Nord · Zeitraum 2025 · Methode: PHDI nach Bui et al. 2024 · CO2 cradle-to-retail, IFEU 2020 · Stand 10.08.2026

Fußnoten

  1. Referenzdiät der Planetary Health Diet nach Willett et al. (2019), massenbasierte Bewertungsmethodik nach Bui et al. (2024).↩︎