Arbeitsstand Dieser Gesamtbericht ist in Bearbeitung. Zahlen und Struktur können sich noch ändern.

Mensaspiegel · Gesamtbericht

Studierendenwerk Muster · 2025

Erstellt von

Joel Sabbatini Luther

Stand

12.07.2026

MENSASPIEGEL · Gesamtbericht

Gesundheit und Klima, gemessen am Wareneinkauf.

Vorläufig: Validierung ausstehend

Inhalt
  • Gesamtergebnis
  • Einordnung
  • Veränderung gegenüber 2024
  • CO2-Fussabdruck der Beschaffung
  • Szenario-Simulator
  • Bewertung je Lebensmittelgruppe
  • Gesundheit und Klima je Lebensmittelgruppe
  • Prioritäten und Handlungsempfehlungen
  • Zusammensetzung der Lebensmittelgruppen
  • Ergänzende Kennzahlen
  • Methodik und Limitationen

Gesamtergebnis

Der Planetary Health Diet Index (PHDI) misst, wie stark die Beschaffung mit einer gesunden und nachhaltigen Ernährung übereinstimmt1 (0 bis 140 Punkte, 140 = vollständige Übereinstimmung). Dieser Bericht führt den PHDI und den einkaufsbedingten CO2-Fussabdruck der Beschaffung in einem Dokument zusammen (Details dazu unter „So lesen Sie diesen Bericht”).

PHDI-Gesamtwert
82,5/ 140letzter Bericht 2024 80,5 · +3,1
normiert 58,9 / 100
CO2 gesamt
3.111t CO2e
Band 2.338 bis 5.080 t CO2e
CO2 pro Teller
2,09kg CO2e
1.486.000 ausgegebene Essen im Zeitraum
Wie sicher ist dieser Wert?

Der ausgewiesene Gesamtwert ist fehlerkorrigiert (82,5). Der reproduzierbare Pipeline-Wert liegt bei 83,6; das 95 %-Band reicht von 80,0 bis 85,1. Im ungünstigen Fall bis 80,5.

76 % der Masse wurden von Hand geprüft, davon 94 % korrekt zugeordnet.

Datengrundlage: 99,1 % der bewerteten Masse zugeordnet, 0,9 % (17,2 t) nicht zugeordnet.

Warum ohne Getränke?

Getränke verändern den kcal-Nenner stark und sind separat als Sensitivität ausgewiesen; der hier berichtete PHDI ist dadurch direkt mit den deutschen Referenzwerten vergleichbar, die ebenfalls getränkefrei berechnet sind.

So lesen Sie diesen Bericht

  1. Die Skala reicht von 0 bis 140 Punkten; höher ist besser, 140 entspricht vollständiger Übereinstimmung mit der Planetary Health Diet.
  2. Der Szenario-Simulator ist der Kern dieses Berichts: nach der CO2-Übersicht lässt sich dort direkt ausprobieren, was eine Änderung im Einkauf für beide Dimensionen bewirkt, bevor der Bericht in Bewertung je Lebensmittelgruppe und die einzelnen Prioritäten geht.
  3. Wissenschaftliche Details stehen in aufklappbaren Hinweisen (ⓘ) und gebündelt am Ende unter „Methodik und Limitationen“. Kategorie-Titel bei Prioritäten und Zusammensetzung sind immer sichtbar; ein Klick zeigt mehr.
  4. PHDI und CO2-Fussabdruck sind zwei unabhängige Dimensionen; keine verrechnet die andere.

Einordnung

20232024
0140 = Maximum

Ihr Wert 82,5 von 140 — besser als 75 % der ausgewerteten Einheiten. Tippen Sie auf eine Marke für Details.

Studierendenwerk Muster erreicht 82,5 von 140 Punkten, rund 15,9 Punkte über die Durchschnittsernährung in Deutschland (66,7) und 20,6 Punkte unter der DGE-Empfehlung als Zielwert.
Wie sind die Vergleichswerte einzuordnen?

Durchschnittsernährung und DGE-Empfehlung sind Referenzwerte aus der Nationalen Verzehrsstudie und der DGE-Interpretationshilfe; ihre Herleitung und Vorbehalte stehen unter „Methodik und Limitationen“.

Im Vergleich der bislang ausgewerteten Studierendenwerke (n = 8) liegt Studierendenwerk Muster im 75. Perzentil (Median 78,7 Punkte). Alle Vergleichseinheiten sind anonymisiert.

Mensen dieses Werks

Mensa Standort PHDI
Mensa Nord Campus Nord 95,5
Cafeteria Zentral Altstadt 84,5
Mensa Sued Campus Sued 81,2
Bistro Ost Technopark 72,0
Cafe Campus Campus Nord 69,7

Der Werk-Gesamtwert ist die gepoolte Auswertung aller Mensen (gemeinsamer kcal-Nenner), nicht der Mittelwert der einzelnen Mensa-Werte.

Veränderung gegenüber 2024

CO2-Fussabdruck der Beschaffung

CO2

Die Beschaffung des Studierendenwerk Muster verursacht im Zeitraum 2025 rund 3.111 t CO2e, das entspricht 2,09 kg CO2e pro ausgegebenem Essen.
Was genau ist erfasst („Systemgrenze“)?

Cradle-to-retail („an der Supermarktkasse“): erfasst werden Erzeugung, Verarbeitung und Transport bis zum Wareneingang. Nicht enthalten sind Zubereitung, Kühlung und Entsorgung in der Küche.

Der grösste Unsicherheitsfaktor ist die Wahl der Datenbank: eine andere, ebenso valide Quelle läge rund 57 % höher. Das oben gezeigte Band von 2.338 bis 5.080 t CO2e bildet die Schätzunsicherheit innerhalb der gewählten Methode (IFEU 2020, deutsch verankert) ab.
Warum IFEU 2020 als Anker?

IFEU passt am besten zum deutschen Erzeugungs- und Importmix und zur Systemgrenze der Einkaufsdaten. Ehrlicher Vorbehalt: IFEU bildet den Boden von vier geprüften Datenbanken, der Anker liegt also konservativ-niedrig; die Wahl der Datenbank wird deklariert, nicht ins Band gerechnet.

20232024
0niedriger ist besser ←

Ihr Wert: 2,09 kg CO2e pro Teller — niedriger ist besser. Niedriger als bei 75 % der ausgewerteten Werke. Tippen Sie auf eine Marke für Details.

Studierendenwerk Muster liegt bei 2,09 kg CO2e pro Teller (niedriger ist besser). Gegenüber 2024 (2,21) um 0,12 kg gesunken.
Wie ist der Vergleich einzuordnen?

Im Vergleich der bislang ausgewerteten Studierendenwerke (n = 8) liegt der Wert im 75. Perzentil (niedriger ist besser; Median 2,81 kg CO2e pro Teller). Alle Vergleichseinheiten sind anonymisiert.

Der oben berichtete Wert schliesst Getränke ein: sie tragen 136 t CO2e bei, rund 4 % des Headline-Werts. Ohne Getränke liegt der CO2-Fussabdruck bei 2.976 t CO2e (2,00 kg CO2e pro Teller), als PHDI-konsistente Sensitivität und nicht als zweite Headline-Zahl.

Wie vollständig ist die CO2-Zuordnung?

0,3 % der beschafften Masse (6,5 t, 72 Produkte) liess sich noch keiner CO2-Klasse zuordnen und geht daher nicht in die berichteten CO2-Werte ein (0,2 % der Energie). Reine Transparenz, kein Auslieferungskriterium: die CO2-Dimension wird unabhängig von dieser Quote ausgewiesen.

Szenario-Simulator

Der Szenario-Simulator ist der Kern dieses Berichts: hier lässt sich durchrechnen, was eine Änderung im Einkauf für PHDI und CO2 bewirkt und welche Stellschrauben ein Ziel erreichbar machen. Jeder Regler steht für eine Lebensmittelgruppe und stellt ihren Punktwert ein (links 0, rechts 10 Punkte). Die rote Markierung zeigt den Ausgangswert, ein Doppelklick auf den Regler stellt ihn wieder her. Das Einkaufsfeld daneben lässt sich auch direkt ändern, etwa −17 % Fleisch, und bleibt mit dem Regler verknüpft. Die Lebensmittelgruppen werden bei konstantem Energiebezug unabhängig betrachtet: ein Regler bewegt nie einen anderen. Für die CO2-Schätzung unterstellt der Simulator zusätzlich, dass eine Mengenänderung kcal-neutral eine nicht gescorte Vergleichsware verdrängt oder ersetzt — bei Vollkorn typischerweise raffiniertes Getreide (Nudeln, Weissbrot, Reis), bei den übrigen Gruppen ein genereller Warenkorb-Rest; dieser Austausch ist durch einen Puffer je Regler gedeckelt (Getränke bleiben konstant). Die Darstellung dient der explorativen Sensitivitätsanalyse, nicht der exakten Prognose.

Hinweis: Der Szenario-Simulator ist interaktiv und funktioniert nur in der HTML-Fassung des Reports. In dieser PDF-Ausgabe sind die Regler ohne Funktion.

Bewertung je Lebensmittelgruppe

Balkendiagramm: gewichtete Punkte je der 15 gescorten Lebensmittelgruppen, farbcodiert nach Bewertungsstufe (gut, mittel, kritisch).
Abbildung 1: Punktwert und gewichtete Punkte je Lebensmittelgruppe.

Farbe des Balkens = Bewertungsstufe: gut ab Punktwert 7 · mittel 4 bis 7 · kritisch unter 4.

Tabelle 1
Lebensmittelgruppe Punktwert Aktueller Einsatz Ziel
Gemüse 10,0 436,1 g ↑ 300,0 g
Eier 10,0 10,1 g ↓ 13,0 g
Zugesetzter Zucker 10,0 1,6 % ↓ 5,0 %
Ungesätt. Fette 8,7 18,8 % ↑ 21,0 %
Milchprodukte 8,6 358,4 g ↓ 250,0 g
Geflügel 8,2 41,5 g ↓ 29,0 g
Gesätt. Fette 6,4 3,6 % ↓ 0,0 %
Fisch 6,1 16,9 g ↑ 28,0 g
Rotes/verarb. Fleisch 4,3 62,8 g ↓ 14,0 g
Soja 7,6 38,1 g ↑ 50,0 g
Obst 3,0 60,7 g ↑ 200,0 g
Vollkorn 2,1 17,6 g ↑ 82,5 g
Hülsenfrüchte 2,3 23,1 g ↑ 100,0 g
Nüsse 1,1 5,5 g ↑ 50,0 g
Stärkehaltige Knollen 0,0 234,0 g ↓ 50,0 g
Wie sind Punktwert, Einsatz und Ziel zu lesen?

Der Punktwert (0 bis 10) je Gruppe wird mit dem jeweiligen Gewicht multipliziert; die Summe über alle Gruppen ergibt den PHDI-Gesamtwert (0 bis 140). Hülsenfrüchte und Soja gehen mit halbem Gewicht ein.

Der Aktuelle Einsatz ist auf eine Referenzdiät von 2500 kcal/Tag normiert: „g“ = Gramm je 2500 kcal, „%“ = Anteil an der Gesamtenergie. Das Ziel (Pfeil ↑ mehr / ↓ weniger) ist der Einsatz, bei dem der volle Punktwert von 10 erreicht wird, nach Bui et al. (2024).

Gesundheit und Klima je Lebensmittelgruppe

PHDI CO2

Balkendiagramm: t CO2e je Lebensmittelgruppe, farbcodiert nach PHDI-Bewertungsstufe; Getränke und Sonstige grau, im PHDI nicht bewertet.
Abbildung 2: Klimawirkung und Ernährungsbewertung je Lebensmittelgruppe: Balkenlänge = t CO2e im Zeitraum, Farbe = PHDI-Bewertungsstufe (gut / mittel / kritisch). Getränke und die nicht einzeln bewerteten Reste (‘Sonstige’) sind grau markiert; im PHDI selbst nicht bewertet.

Auf der feineren, rund 68 Klassen umfassenden Ebene ist die Konzentration noch deutlicher: Rindfleisch allein steht für rund 19 % der Emissionen bei rund 1 % der beschafften Masse (Details siehe eigenständiger CO2-Bericht).

Streudiagramm: PHDI-Punktwert gegen CO2-Intensität je kg je Lebensmittelgruppe, Punktgrösse zeigt beschaffte Masse; Gruppen mit niedrigem Punktwert und hoher CO2-Intensität sind der doppelte Hebel.
Abbildung 3: Doppelhebel: x-Achse zeigt den PHDI-Punktwert je Lebensmittelgruppe (0 bis 10), y-Achse (logarithmisch) die CO2-Intensität je kg Ware; Punktgrösse ist die beschaffte Masse. Gruppen oben links vereinen niedrigen Punktwert mit hoher CO2-Intensität.

Gruppen, bei denen laut Bewertungsgeometrie ein geringerer Einsatz den Punktwert verbessert UND die zugleich eine überdurchschnittliche CO2-Intensität je kg tragen, sind ein doppelter Hebel: Rotes/verarb. Fleisch (734 t CO2e, Punktwert 4,3/10), Milchprodukte (440 t CO2e, Punktwert 8,6/10), Geflügel (258 t CO2e, Punktwert 8,2/10), Gesätt. Fette (61 t CO2e, Punktwert 6,4/10). Eine Reduktion verbessert hier den PHDI und spart gleichzeitig CO2. Bereits optimal bewertete Moderationsgruppen (Punktwert 10, hier: Eier) sind hier nicht gelistet, auch wenn eine Reduktion dort weiterhin CO2 spart.

Die Gruppe „Sonstige” enthält überwiegend Bestandteile zusammengesetzter Produkte, die nicht einzeln einer der 15 gescorten Lebensmittelgruppen zugeordnet sind; hier transparent aufgeschlüsselt.

Tabelle 2: Grösste Bestandteile der Gruppe ‘Sonstige’ nach CO2-Fussabdruck (Top 6 Klassen).
Klasse Masse (t) CO2 (t CO2e)
Reis 35,1 108,7
Rindfleisch 4,0 87,8
Käse 12,1 69,0
Pasta 91,7 64,2
Weizenmehl und Brot 72,0 46,8
Süssgebäck 21,3 34,1

Prioritäten und Handlungsempfehlungen

Das läuft bereits gut
  • Gemüse
  • Eier
  • Zugesetzter Zucker
Grösste Hebel
  • Stärkehaltige Knollenreduzieren
  • Rotes/verarb. Fleischreduzieren
  • Ungesätt. Fettemehr einsetzen

Die folgenden Lebensmittelgruppen sind nach Priorität geordnet: niedriger Punktwert bei hohem Energieanteil zuerst.

Stärkehaltige KnollenreduzierenPunktwert 0,0/10

Im Zielrahmen halten · aktuell 242,0 t/Jahr → höchstens 51,7 t/Jahr (-79 %, -190,3 t). Haupttreiber reduzieren:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Kartoffeln roh geviertelt vak. (+11 weitere) direkt 68.425,6 28,7
Pommes frites 7 mm blanchiert frisch (+4 weitere) direkt 54.129,4 22,7
Kartoffeln Risolee gegart geschält vak. (+2 weitere) direkt 32.427,1 13,6
Pommes frites 14 mm blanchiert frisch direkt 23.484,2 9,9
Kartoffelrösti plus vorgebacken TK (+1 weitere) direkt 11.564,3 4,9
Rotes/verarb. FleischreduzierenPunktwert 4,3/10

Im Zielrahmen halten · aktuell 69,5 t/Jahr → höchstens 15,5 t/Jahr (-78 %, -54,0 t). Haupttreiber reduzieren:

Doppelter Hebel: eine Reduktion spart hier zugleich rund 734 t CO2e.

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Currywurst weiß ohne Haut (+1 weitere) direkt 5.745,1 8,2
Schweinelachs Knusperschnitzel roh TK direkt 5.435,4 7,7
Rind Hochrippe oder Hals frisch Bio direkt 5.160,5 7,3
Schweinelachse geschnitten frisch direkt 3.681,8 5,2
Schwein Cordon bleu vorgebraten TK errechnet 3.215,4 4,6
Gesätt. FettereduzierenPunktwert 6,4/10

So weit wie möglich reduzieren · aktuell 18,5 t/Jahr (Optimum: kein Anteil). Haupttreiber reduzieren:

Doppelter Hebel: eine Reduktion spart hier zugleich rund 61 t CO2e.

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Margarine rein pflanzlich odZ vegan direkt 4.595,1 24,7
Pflanzenfett halbflüssig Butteraroma odZ (+1 weitere) direkt 3.938,0 21,2
Mayonnaise vegan 50 % Fett direkt 2.871,4 15,5
Gnocchi natur vegan TK (+1 weitere) errechnet 1.269,2 6,8
Butter Markenbutter mild gesäuert (+1 weitere) direkt 703,6 3,8
HülsenfrüchteerhöhenPunktwert 2,3/10

Mehr einsetzen · aktuell 23,6 t/Jahr → Optimum 102,4 t/Jahr (4,3-fach, +78,8 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Linsen braun grün 5-6 mm direkt 5.533,4 23,8
Kichererbsen getrocknet Bio (+2 weitere) direkt 3.630,3 15,6
Linsen rot geschält direkt 3.199,6 13,8
Kidney Bohnen rot Konserve (+1 weitere) direkt 2.295,3 9,9
Weiße Bohnen direkt 1.930,2 8,3
ObsterhöhenPunktwert 3,0/10

Mehr einsetzen · aktuell 69,2 t/Jahr → Optimum 227,8 t/Jahr (3,3-fach, +158,6 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Tafeläpfel 65/70 frisch REGIONAL direkt 25.563,5 39,0
Apfelmus tafelfertig direkt 7.666,8 11,7
Zitronensaft (+1 weitere) direkt 5.029,3 7,7
Bananen vollgelb frisch (+1 weitere) direkt 4.861,2 7,4
Wassermelone frisch direkt 3.400,4 5,2
NüsseerhöhenPunktwert 1,1/10

Mehr einsetzen · aktuell 6,1 t/Jahr → Optimum 55,3 t/Jahr (9,1-fach, +49,3 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Kürbiskerne ohne Schale (+1 weitere) direkt 1.321,0 21,1
Paste/Butter Erdnuss direkt 1.277,5 20,4
Sesam ganz weiß geschält direkt 1.051,3 16,8
Studentenfutter direkt 317,1 5,1
Erdnusskerne natur gehobelt direkt 283,1 4,5
VollkornerhöhenPunktwert 2,1/10

Mehr einsetzen · aktuell 18,8 t/Jahr → Optimum 88,0 t/Jahr (4,7-fach, +69,3 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Hartweizengrieß Durum SSSE grob (+1 weitere) direkt 8.634,8 45,0
Bulgur direkt 4.140,3 21,6
Weizen vorgekocht odz direkt 1.109,6 5,8
Graupen mittel direkt 1.042,8 5,4
Brötchen Vollkorn natur (+2 weitere) direkt 741,0 3,9
FischerhöhenPunktwert 6,1/10

Mehr einsetzen · aktuell 17,9 t/Jahr → Optimum 29,5 t/Jahr (1,7-fach, +11,7 t). Vorhandene Basis im Sortiment:

Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Alaska Seelachsfilet paniert TK MSC direkt 5.883,3 31,6
Pangasiusfilet Madagaskar ASC (+1 weitere) direkt 1.834,9 9,9
Seelachsfilet natur o. Haut TK MSC (+1 weitere) direkt 1.299,3 7,0
Seelachsfilet Tomate-Basilikum MSC errechnet 969,0 5,2
Wildlachsfilet natur TK MSC direkt 853,6 4,6
Wie sind die Zielmengen berechnet?

Die Zielmengen sind energie-konstant gerechnet: der aktuelle Gesamt-Kalorienwert wird als Fixpunkt angenommen, Mehr- und Mindermengen verschieben sich innerhalb dieses Rahmens. Die gleichzeitige Umsetzung mehrerer Empfehlungen lässt sich im Szenario-Simulator prüfen.

Zusammensetzung der Lebensmittelgruppen

„Errechnet” bezeichnet einen aus der FNDDS-Rezeptzerlegung geschätzten Gruppenanteil; die tatsächliche Mensa-Rezeptur kann abweichen (z. B. Ei in Tortellini).

Eier
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Vollei flüssig past. Freilandhaltung (+1 weitere) direkt 3.930,3 35,0
Tortellini Ricotta Spinat TK errechnet 2.084,7 18,6
Eier gekocht geschält Freilandhaltung direkt 1.568,9 14,0
Eieromelette nat. geklappt vorgeback. TK direkt 531,3 4,7
Ravioli Formaggio Spinat TK errechnet 462,8 4,1
Fisch
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Alaska Seelachsfilet paniert TK MSC direkt 5.883,3 31,6
Pangasiusfilet Madagaskar ASC (+1 weitere) direkt 1.834,9 9,9
Seelachsfilet natur o. Haut TK MSC (+1 weitere) direkt 1.299,3 7,0
Seelachsfilet Tomate-Basilikum MSC errechnet 969,0 5,2
Wildlachsfilet natur TK MSC direkt 853,6 4,6
Geflügel
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Hähnchenbrustfilet natur roh w. g. TK direkt 8.849,4 19,3
Hähnchenoberkeulen kalibriert frisch direkt 6.147,0 13,4
Putenbrustschnitzel natur frisch (+2 weitere) direkt 4.183,5 9,1
Putenoberkeule geschnetzelt frisch direkt 3.923,8 8,6
Hähnchenoberkeulenfleisch o. Knoch./Haut direkt 3.504,0 7,7
Gemüse
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Tomaten frisch (+1 weitere) direkt 29.666,9 6,2
Karotten frisch (+4 weitere) direkt 26.510,8 5,5
Salatmischung Naturmix (+18 weitere) direkt 22.599,7 4,7
Salatgurken frisch (+1 weitere) direkt 20.655,4 4,3
Zwiebel gewürfelt 6 mm TK direkt 18.863,0 3,9
Gesätt. Fette
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Margarine rein pflanzlich odZ vegan direkt 4.595,1 24,7
Pflanzenfett halbflüssig Butteraroma odZ (+1 weitere) direkt 3.938,0 21,2
Mayonnaise vegan 50 % Fett direkt 2.871,4 15,5
Gnocchi natur vegan TK (+1 weitere) errechnet 1.269,2 6,8
Butter Markenbutter mild gesäuert (+1 weitere) direkt 703,6 3,8
Hülsenfrüchte
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Linsen braun grün 5-6 mm direkt 5.533,4 23,8
Kichererbsen getrocknet Bio (+2 weitere) direkt 3.630,3 15,6
Linsen rot geschält direkt 3.199,6 13,8
Kidney Bohnen rot Konserve (+1 weitere) direkt 2.295,3 9,9
Weiße Bohnen direkt 1.930,2 8,3
Milchprodukte
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Vollmilch frisch ca. 3,5 % direkt 56.373,1 33,2
Joghurt Vollmilch natur 3,5% o. Gelatine direkt 14.987,6 8,8
H-Milch ca. 3,5 % (+2 weitere) direkt 14.784,7 8,7
Quark Speisequark mager Konditoren 0,2% direkt 12.553,4 7,4
Käse Emmentaler gerieben 45 % direkt 7.466,4 4,4
Nüsse
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Kürbiskerne ohne Schale (+1 weitere) direkt 1.321,0 21,1
Paste/Butter Erdnuss direkt 1.277,5 20,4
Sesam ganz weiß geschält direkt 1.051,3 16,8
Studentenfutter direkt 317,1 5,1
Erdnusskerne natur gehobelt direkt 283,1 4,5
Obst
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Tafeläpfel 65/70 frisch REGIONAL direkt 25.563,5 39,0
Apfelmus tafelfertig direkt 7.666,8 11,7
Zitronensaft (+1 weitere) direkt 5.029,3 7,7
Bananen vollgelb frisch (+1 weitere) direkt 4.861,2 7,4
Wassermelone frisch direkt 3.400,4 5,2
Rotes/verarb. Fleisch
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Currywurst weiß ohne Haut (+1 weitere) direkt 5.745,1 8,2
Schweinelachs Knusperschnitzel roh TK direkt 5.435,4 7,7
Rind Hochrippe oder Hals frisch Bio direkt 5.160,5 7,3
Schweinelachse geschnitten frisch direkt 3.681,8 5,2
Schwein Cordon bleu vorgebraten TK errechnet 3.215,4 4,6
Soja
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Kokosmilch (+1 weitere) direkt 9.086,1 21,9
Tofu geräuchert Bio direkt 4.457,8 10,7
Hackbällchen vegan TK direkt 3.250,8 7,8
Sojastreifen trocken direkt 3.151,3 7,6
Planted Bratwurst Kräuter vegan TK direkt 3.086,7 7,4
Stärkehaltige Knollen
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Kartoffeln roh geviertelt vak. (+11 weitere) direkt 68.425,6 28,7
Pommes frites 7 mm blanchiert frisch (+4 weitere) direkt 54.129,4 22,7
Kartoffeln Risolee gegart geschält vak. (+2 weitere) direkt 32.427,1 13,6
Pommes frites 14 mm blanchiert frisch direkt 23.484,2 9,9
Kartoffelrösti plus vorgebacken TK (+1 weitere) direkt 11.564,3 4,9
Ungesätt. Fette
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Rapsöl rein pflanzlich (+1 weitere) direkt 38.060,9 59,7
Sonnenblumenöl direkt 14.853,4 23,3
Olivenöl extra vergine/nativ (+1 weitere) direkt 3.758,1 5,9
Salatdressing Balsamico vegan odZ (+1 weitere) direkt 1.904,2 3,0
Salatdressing Italian vegan odZ direkt 1.448,5 2,3
Vollkorn
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Hartweizengrieß Durum SSSE grob (+1 weitere) direkt 8.634,8 45,0
Bulgur direkt 4.140,3 21,6
Weizen vorgekocht odz direkt 1.109,6 5,8
Graupen mittel direkt 1.042,8 5,4
Brötchen Vollkorn natur (+2 weitere) direkt 741,0 3,9
Zugesetzter Zucker
Produkt Quelle Masse (kg) Anteil %
Zuckerraffinade (+1 weitere) direkt 8.013,1 41,0
Cookie Chocolate dunkel TK direkt 1.768,0 9,0
Milk Chocolate Cookie XL TK direkt 1.289,6 6,6
Twix (+3 weitere) direkt 762,5 3,9
Snickers (+1 weitere) direkt 714,5 3,7

Ergänzende Kennzahlen

Diese Auswertungen sind nicht Teil des PHDI, ordnen den Einkauf aber zusätzlich ein.

Pflanzlich · tierisch (Protein)
50,1 / 49,9%
Beschaffte Energie
2.741Mio kcal
Energiedichte des Einkaufs
1.654kcal / kg
Balkendiagramm: prozentualer Anteil jeder Lebensmittelgruppe an der Gesamtenergie (kcal), absteigend sortiert.
Abbildung 4: Anteil jeder Lebensmittelgruppe an der Gesamtenergie.

Bio-Anteil

Massengewichteter Bio-Anteil (strukturiertes Attributsignal): 8,6 %.

Warengruppe Masse (kg) Bio %
Kaffee/Tee/Kakao 10.728 88,8
Getränke alkoholfrei 241.541 39,9
Sonstige Lebensm. frisch 25.478 39,7
Getränke alkoholisch 8.897 22,8
Fleisch frisch 58.950 21,9
Eiscreme 2.322 8,7
Trockenartikel Lagerware 117.573 6,0
Gemüse/Salate/Obst frisch 405.155 4,4
Süßwaren 7.517 3,1
Teigwaren trocken 65.671 2,9
Convenience veget. frisch 87.652 2,7
Backwaren frisch 24.273 2,6
Eier frisch/Eiprodukte 6.391 1,1
Teigwaren TK 56.325 1,0
Convenience veget. TK 68.807 0,9
Wie wird der Bio-Anteil gemessen?

Signal ist ein strukturiertes Attributfeld — eine Untergrenze: Produkte ohne erfasstes Attribut zählen als nicht-bio. Eine reine Stichwortsuche im Artikelnamen erfasst nur 8,4 % der Masse.

Methodik und Limitationen

Der Planetary Health Diet Index (PHDI) folgt der massenbasierten Methodik von Bui et al. (2024) und bewertet die Übereinstimmung mit der Referenzdiät der EAT-Lancet-Kommission (Willett et al., 2019). Bewertet werden 14 Komponenten (Hülsenfrüchte und Soja je zur Hälfte gewichtet), normiert auf eine Referenz von 2500 kcal. Getränke sind ausgeschlossen. Grundlage sind die Einkaufsdaten des Studierendenwerks; die Produktzuordnung erfolgt automatisiert über cross-linguale Einbettungen gegen die FNDDS-Lebensmitteldatenbank; Zuordnungen mit geringer Sicherheit werden manuell geprüft.

Limitationen. Die Zuordnungsgenauigkeit wurde stichprobenartig durch zwei unabhängige Coder:innen geprüft (76 % der Masse; Cohen’s κ = 0,74 zur Pipeline, 0,47 Inter-Rater, an der Einzelzutat/Mischprodukt-Grenze nur 0,38). Nicht zugeordnete Masse, die US-amerikanische Ausrichtung der FNDDS-Datenbank, Annahmen zu roh/gegart sowie die Differenz zwischen Einkaufs- und Tellermenge begrenzen die Genauigkeit und sind bei der Interpretation zu berücksichtigen.

Woher stammen die Referenzwerte (Ø Deutschland, DGE-Empfehlung)?

Referenzdiäten. Die Vergleichswerte für die deutsche Durchschnittsernährung (Ist) und die Empfehlung der Deutschen Gesellschaft für Ernährung (Soll) beruhen auf der Interpretationshilfe der DGE (Deutsche Gesellschaft für Ernährung, 2024) auf Grundlage der Nationalen Verzehrsstudie II (Krems et al., 2013). Die zugrunde liegende Population (Erwachsene von 18 bis 65 Jahren, mittlere Energiezufuhr 2229 kcal pro Tag, erhoben mittels 24-Stunden-Erinnerungsprotokoll) ist nicht mensaspezifisch, und das Erhebungsverfahren unterschätzt die Energiezufuhr systematisch. Score-relevant ist allein die Unsicherheit beim zugesetzten Zucker: Der berichtete Wert von rund 14 % der Gesamtenergiezufuhr steht einer Obergrenze von 20,3 % gegenüber, die sich aus dem Pro-Kopf-Zuckerverbrauch von 41,2 kg pro Jahr für 2023 ergibt (Statistisches Bundesamt nach FAO-Versorgungsbilanz (Statistisches Bundesamt, 2023)); daraus resultiert die in der Einordnung gezeigte Spanne von 63,5 bis 66,7 Punkten. Die Komponente der ungesättigten Zusatzfette erfasst definitionsgemäss nur sichtbares Speiseöl und führt zu einer Untererfassung verarbeitungsgebundener Fette. Gesättigte Fette (Streichfette) sowie Milchäquivalente folgen der Lebensmitteldefinition der DGE einschliesslich Butter und nicht einer reinen Fettsäurebilanz beziehungsweise der proteinverankerten Milchäquivalenz nach Bui et al. (2024).

Wie ist der CO2-Fussabdruck methodisch verankert?

CO2-Fussabdruck (additive Ergänzung). Systemgrenze ist cradle-to-retail („an der Supermarktkasse“): erfasst werden Erzeugung, Verarbeitung und Transport bis zum Wareneingang, nicht die Zubereitung in der Küche. Headline-Quelle ist IFEU 2020 (Reinhardt et al., 2020), deutscher Erzeugungs- und Importmix; sie bildet den Boden von vier geprüften Datenbanken (daneben Poore und Nemecek (Poore & Nemecek, 2018), Agribalyse v3.2, SU-EATABLE LIFE als Methoden-Divergenz-Quellen). Ein dreistufiger Klassifikator ordnet jede Einkaufsposition einer von rund 68 CO2-Äquivalenzklassen zu; die Anzeige in diesem Bericht gruppiert nach den 15 PHDI-Lebensmittelgruppen, gerechnet wird jedoch auf der feineren Klassenebene. Nicht auflösbare Masse wird transparent als nicht zugeordnet ausgewiesen, nicht geschätzt. Die CO2-Kennzahl ist additiv zum PHDI: sie beeinflusst ihn nicht und wird von ihm nicht beeinflusst.

Literatur

Bui, L. P., Pham, T. T., Wang, F., Chai, B., Sun, Q., Hu, F. B., Lee, K. H., Guasch-Ferré, M., & Willett, W. C. (2024). Planetary Health Diet Index and risk of total and cause-specific mortality in three prospective cohorts. The American Journal of Clinical Nutrition, 120(1), 80–91. https://doi.org/10.1016/j.ajcnut.2024.03.019
Deutsche Gesellschaft für Ernährung. (2024). Interpretationshilfe: Verwendung der lebensmittelbezogenen Ernährungsempfehlungen der DGE in der Forschung. Deutsche Gesellschaft für Ernährung. https://www.dge.de/fileadmin/dok/wissenschaft/publikationen/Interpretationshilfe_DGE_FBDG_DEundENG.pdf
Krems, C., Walter, C., Heuer, T., & Hoffmann, I. (2013). Nationale Verzehrsstudie II: Lebensmittelverzehr und Nährstoffzufuhr auf Basis von 24h-Recalls. Max Rubner-Institut, Bundesforschungsinstitut für Ernährung und Lebensmittel.
Poore, J., & Nemecek, T. (2018). Reducing food’s environmental impacts through producers and consumers. Science, 360(6392), 987–992. https://doi.org/10.1126/science.aaq0216
Reinhardt, G., Gärtner, S., & Wagner, T. (2020). Ökologische Fussabdrücke von Lebensmitteln und Gerichten in Deutschland. ifeu – Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg.
Statistisches Bundesamt. (2023). Zuckerverbrauch pro Kopf 2023. https://www.destatis.de/DE/Themen/Laender-Regionen/Internationales/Thema/bevoelkerung-arbeit-soziales/gesundheit/Zucker.html.
Willett, W., Rockström, J., Loken, B., Springmann, M., Lang, T., Vermeulen, S., Garnett, T., Tilman, D., DeClerck, F., Wood, A., Jonell, M., Clark, M., Gordon, L. J., Fanzo, J., Hawkes, C., Zurayk, R., Rivera, J. A., De Vries, W., Majele Sibanda, L., & Murray, C. J. L. (2019). Food in the Anthropocene: The EATLancet Commission on healthy diets from sustainable food systems. The Lancet, 393(10170), 447–492. https://doi.org/10.1016/S0140-6736(18)31788-4

Über diesen Bericht

Methodenanker. Massenbasierter Planetary Health Diet Index nach Bui et al. (2024); CO2-Fussabdruck cradle-to-retail nach Reinhardt et al. (2020). Methodik und Grenzen im Detail siehe Methodik und Limitationen.

Studiengang: BWL Public and Non-Profit Management, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg · Betreuung an der Humboldt-Professur für Nachhaltige Ernährungswirtschaft: David Pfeiffer Hiss · Begutachtung: Dr. Bianca Blum.

Vertraulich: nur zur internen Verwendung durch das beauftragende Studierendenwerk bestimmt, keine Weitergabe.

Stand: 12.07.2026.

MENSASPIEGEL · erstellt für Studierendenwerk Muster · Zeitraum 2025 · Methode: PHDI nach Bui et al. 2024; CO2 nach IFEU 2020 · Stand 12.07.2026

Fußnoten

  1. Referenzdiät der Planetary Health Diet nach Willett et al. (2019), massenbasierte Bewertungsmethodik nach Bui et al. (2024).↩︎